Bis 2025 lag die Zuständigkeit für das Programm der Ausbildung von Ungedienten in der Umsetzung bei den jeweiligen Landeskommandos. Mittlerweile wurde das Ganze zentralisiert, um Ressourcen zu bündeln und eine Vereinheitlichung der Ausbildung zu gewährleisten.
Seit Anfang 2026 liegt die Zuständigkeit für das Programm beim Streitkräfteamt (SKA), das sich um die Annahme von Bewerbungen, Zuweisung zu Ausbildungsterminen und die organisatorische Bearbeitung des Programmes kümmert.
Die Email-Adresse für Anfragen und Bewerbungen lautet: SKAKompZResAngelBwAnfragenReserve@bundeswehr.org
In den Unterlagen wurde darauf hingewiesen, dass man sich mit folgenden Angaben melden sollte, um in die Bewerberliste aufgenommen zu werden: Name, Anschrift, Geburtsdatum und Erreichbarkeit.
Für die Kommunikation am besten eine neutrale oder offizielle E-Mail-Adresse eines seriösen Anbieters wie Gmail, T-Online oder Web.de etc. verwenden, das verringert die Gefahr, dass deine Nachricht im Spam landet. Für die Anrede solltest du „Sehr geehrte Damen und Herren“ gebrauchen, es sei denn, du kennst den Ansprechpartner / die Ansprechpartnerin bereits, dann schreibe sie wie folgt an: Gruß, Anrede, Dienstgrad, Name (Beispiel: Guten Morgen Herr Stabsfeldwebel Maier).
Seit Ende August 2026 gibt es die Zentrale Ansprechstelle Reserve.
Die zentrale Ansprechstelle Reserve ist der erste Anlaufpunkt für alle, die sich über die Reserve informieren oder Fragen zu Reservistendienstleistungen haben.
Ziel ist es, den Zugang zu Informationen zu vereinfachen und Anfragen noch zielgerichteter zu bearbeiten. Kann ein Anliegen nicht unmittelbar beantwortet werden, wird es ohne Verzögerung an die zuständige Stelle zur Beantwortung weitergeleitet.
Ab dem 24. August 2026 können Interessierte und Arbeitgeber ihre Anfragen zu allen Angelegenheiten der Reserve auf drei Wegen stellen:
- über die kostenfreie Hotline 0800 9800880,
- über die E-Mail-Adresse reserve@bundeswehr.org oder
- über die Kontaktformulare auf bundeswehr.de und bundeswehrkarriere.de.
Wenn dort nicht direkt weitergeholfen werden kann, wird das Anliegen an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
Noch ein Schwank… “Fortgeschrittene” vermeiden in Mails und Telefonaten Begriffe wie „Kontakt“ (Kontaktdaten, Kontaktaufnahme etc.). „Kontakt“, so wurde ich belehrt, bedeutet in der Bundeswehr „Feind(kontakt)“. Verwende stattdessen „Verbindung“, „Kommunikation“ oder ein anderes Synonym. (Auf der Website der Bundeswehr findet man durchaus den Begriff “Kontakt”, vielleicht ist es also auch ein Mythos…)
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